Weihnachtsmärkte in Prag

Nov 24, 16 Weihnachtsmärkte in Prag

Prag ist mit Sicherheit eine der schönsten Städte Europa´s. Wenn die Moldau-Metropole im weihnachtlichem Glanz erstrahlt, dann bleibt auch der Glanz in den Augen der zahlreichen Besucher und Gäste nicht aus. Die Romantische Stimmung von Prag zur Weihnachtszeit ist kaum zu übertreffen. Die einzigartige historische Kulisse der Goldenen Stadt ist fantasievoll geschmückt und besonders in der einbrechenden Dunkelheit durch eine zauberhafte und festliche Atmosphäre von einer einzigartigen Faszination geprägt. Auf den großen und kleinen Prager Weihnachtsmärkten kann man traditionelle Weihnachtsgeschenke, handgemachte Unikate und natürlich kulinarische Köstlichkeiten aus Böhmen erstehen. Ein kleiner Streifzug durch das weihnachtliche Prag.

Weihnachtsmarkt auf dem Altstädter Ring

Der Weihnachtsmarkt auf dem Altstädter Ring ist der größte und bekannteste Markt in ganz Böhmen. Ein riesiger Weihnachtsbaum mit Tausenden Lichtern erhellt die Nacht, sorgt für weihnachtliche Stimmung und begleitet mit seinem Schein die Gäste auf ihrem Rundgang. Am Eröffnungstag findet das feierliche Anzünden der Weihnachtsbaum-Lichter auf dem Altstädter Ring statt. Wenn man über den Weihnachtsmarkt mit den vielen kleinen Holzbuden schlendert und vielleicht auch einen Tag erwischt, an dem die Touristenströme sich in Grenzen halten, kann man das umfangreiche tradiotionelle und moderne Angebot an Waren auch mal in Ruhe geniessen. Die Händler präsentieren vor allem tschechisches Kunsthandwerk, darunter Glaskugeln in vielen Farben, Holzspielzeug und Keramik. Und natürlich wird nicht an kulinarischen Genüssen gespart.

Reisen durch Europa - Prag

Weihnachten am Wenzelsplatz

Der Wenzelsplatz im Zentrum von Prag mit seinem weithin sichtbaren Denkmal hat für die Einheimischen und auch ihre Gäste schon immer eine große Anziehungskraft gehabt. Der zweitgrößte Weihnachtsmarkt in Prag findet im unteren Teil des Wenzelsplatzes statt. Mit einem becher Glühwein bummelt man entlang der vielen Buden. Weihnachtsspezialitäten wie Zopfkuchen oder Oblaten laden zum Verkosten ein. Die meisten der angebotenen Waren sind handgemacht und besonders die originalen und originellen Holzspielzeuge, Glasarbeiten und Stahlkunstwerke sind als Weihnachtsgeschenk für die Familie und Freunde eine tolle Idee.

Das weihnachtliche Prag

Weihnachtsmarkt auf der Prager Burg

Die Prager Burg ist weltbekannt und bei einem besuch in der goldenen Stadt auch nicht zu übersehen. Mehr als 80 festlich geschmückte Weihnachtsstände präsentieren auf dem Wahrzeichen von Prag klassische, traditionelle und ausgefallene Weihnachtsgeschenke und tschechische Leckerbissen.

Die Prager Burg

Weihnachtsmarkt auf dem Friedensplatz

Der geschichtsträchtige Platz des Friedens im Herzen des Stadtteils Vinohrady glänzt mit zahlreichen Wahrzeichen. Dazu gehören das Nationalhaus, die St.-Ludmila-Kirche sowie das Vinohrady-Theater. Der Weihnachtsmarkt auf dem Friedensplatz eröffnet jährlich als Erster die Weihnachtsmarktsaison. Der bei Einheimischen sehr beliebte Markt ist mit etwa 60 Buden und Ständen kleiner als die größeren Märkte in der Altstadt und am Wenzelsplatz. Bei Einheimischen und Besuchern ist er aber gerade wegen seiner Überschaubarkeit beliebt und ist mehr als nur eine Alternative zu den großen Weihnachtsmärkten.

Weihnachten in Prag

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Die Saale

Jul 17, 15 Die Saale

Die Saale ist eine der zentralen Flüsse Europa und schlängelt sich auf ihrem Weg vom Fichtelgebirge bis zu ihrer Mündung in die Elbe durch drei deutsche Bundesländer. Wer auf dem Fluss paddelt, oder entlang wandert oder Rad fährt, kann auf 427 Kilometer Wegstrecke Bayern, Thüringen und Sachsen-Anhalt kennenlernen. Auch wenn die Saale als Reiseziel nicht so bekannt ist, so gibt es doch wahrlich viel zu sehen und zu erleben. Deshalb können wir Reisenden empfehlen, doch einfach mal dem Lauf der Saale zu folgen und die traumhaft schöne Landschaft mit all ihren Sehenswürdigkeiten zu erkunden.

Die Saalebrücke Burgau

Wir starten unsere kleine Tour der Saale entlang direkt an ihrem Ursprung. Die Quelle liegt an einem Hang des Großen Waldsteins mitten im fränkischen Fichtelgebirge. Die Saalequelle, etwa in 700 m Höge gelegen, ist eher unscheinbar im Wald gelegen und wer sie sehen will muss schon einen kleinen aber steilen Anstieg bewältigen. Wirklich spektakulär ist die Quelle nicht, wie wohl bei allen anderen Flüssen dieser Welt auch, aber dafür hat man die Geiwssheit, von Anfang an dabei gewesen zu sein.

Die Quelle der Saale im Fichtelgebirge

Folgt man dann mit Boot oder dem Rad  der Saale auf ihrem Weg, so durchstreift man Bayern mit Städten wie Schwarzenbach und Hof, ehe es dann zur „Brücke der Einheit“ geht, der ehemals innerdeutschen Grenze zwischen Bayern und Thüringen. Während im fränkischen Teil die Saale eine naturbelassene Flusslandschaft war, sind in Thüringen immer mehr von Menschenhand gestaltete Eingriffe zu sehen.

Die Saale auf ihrem Weg durch Deutschland

Die im 20. Jahrhundert angelegte Saalekaskade mit ihren insgesamt fünf Talsperren hat dabei ihren ganz eigenen Reiz und braucht sich nicht vor der ursprünglichen Landschaft verstecken. Zu empfehlen ist besonders die Bleilochtalsperre und die Hohenwartetalsperre, ein sehr attraktives Reise- und Urlaubsziel für Besucher aus Deutschland und ganz Europa.

„An der Saale hellem Strande stehen Burgen stolz und kühn…“ Auf der Rudelsburg ersann Franz Kugler diese Verse und ja, die zahlreichen Burgen und Schlösser schmücken die Ufer und Hügel entlang des Flusses. Sicher, nicht alle Bauwerke sind original erhalten, aber auf ihrem Lauf durch Thüringen schlängelt sich die Saale an vielen prachtvoll erhaltenen Burgen und Schlössern entlang.

Die Rudelsbrug an der Saale

Nicht weniger reizvoll ist das Bild in Sachsen-Anhalt. Gier sollte man auf jedem Fall die Rudelsburg in der Nähe von Bad Kösen besuchen. Der Blick über die wunderschöne Landschaft belohnt den steilen Anstieg die Berg hinauf.

Auf dem weiteren Weg geht es durch Halle und Bernburg, und auch hier türmen sich hoch über dem Ufer mächtige Burgen auf.

Die Saale in Halle

Nach 427 Kilometern mündet die Saale in die Elbe und jetzt geht es zügig Richtung Nordsee. Auf dem Saale-Radweg kann man den gesamten Lauf entlang fahren oder wanders, doch man kann sich auch die schönsten Stellen herausssuchen und dort ein paar Tage verbringen. Als Reiseziel lohnt sich die Saale auf jeden Fall.

Die Mündung der Saale in die Elbe

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Griechenland

Mai 25, 15 Griechenland

Mit dem eigenen Auto nach Griechenland? Auf dem Landweg durch Osteuorpa ist das noch Abenteuer pur. Zum Glück bieten sich aber Fähren als Alternativen an, mit denen man von Italien nicht mal 24 Stunden bis nach Griechenland braucht.
Wir hatten uns vorher im Internet viel belesen und uns entschlossen, mit unserem Wohnmobil nach Griechenland zu reisen. Genauer gesagt sollte unsere Reise auf den Peloponnes, im Süden Griechenlands, gehen. Vor dem eigentlichen Reisebericht, möchten wir jedoch ein paar praktische Tipps zum Griechenland-Urlaub geben.

Mit der Fähre nach Griechenland

Es gibt mehrere Fährverbindungen zwischen Italien und Griechenland. Als Startpunkte bieten sich Venedig, Ancona oder Bari an, wobei Bari wegen der langen Land-Anreise sicher nicht empfehlenswert ist. Von Venedig bis nach Igoumenitsa ist man nicht ganz 22 Stunden unterwegs und direkt auf die griechischen Festland. Die direkte Verbindung nach Patras, dass auf dem Peloponnes liegt, dauert es noch mal gut 6 Stunden länger. Bedingung für uns war, dass wir mit unserem Wohnmobil “Camping on Deck” machen können, sprich keine extra Kabine mieten muss. Über eine Codekarte hat man während der Überfahrt Zugang zum Fahrzeugdeck und kann somit im eigenen Wohnmobil übernachten. Sicher gibt es schönere Orte um "in den eigenen 4 Wänden" zu übernachten, aber es ist ja nur für eine Nacht.

Wir haben uns für die Minoan Lines von Venedig nach Igoumenitsa entschieden. Der preis ist okay, gerade wenn man schon einige Zeit im Vorhinein bucht.

Mit dem Wohnmobil über den Peloponnes

Wir haben uns für den Peloponnes Reiseführer aus dem DuMont Verlag entschieden und waren damit sehr zufrieden. Wichtig ist auch eine separate Strassenkarte im Maßstab 1:450.000, die wir uns schon vor dem Urlaub gekauft haben

Etwas unterschätzt haben wir die Entfernungen, bzw. die Zeit, die man benötigt, um die eigentlich recht kurzen Strecken zurück zu legen. Die vielen Kurven und teilweise recht engen Ortsdurchfahrten sind nicht für ein Wohnmobil geeignet und drücken das Durchschnittstempo rapide nach unten. Die täglich zu bewältigende Strecke sollte also nicht zu groß geplant werden.

In der Regel sind die Strassenschilder zweisprachig, erst die griechischen Schilder und wenig später in Latein. Zugegebenermaßen sind wir aber auch durch Regionen gekommen, in denen nur noch griechisch ausgeschildert wurde oder es auch gar keine Schilder gab. Ruhe und Nerven sollten gewahrt werden. Die Orientierung ist also nicht immer ganz einfach. Natürlich macht ein Navi vieles einfacher und daher sollte eine Greichenland-Erweiterung im Zweifelsfall erworben werden.

Die Preise für Benzin und Diesel sind deutlich billiger als in Deutschland. Trotzdem sollte man auf den preis achten, da es z.T. extreme Preisunterschiede gibt. Wir haben Tankstellen gesehen, die nur wenige Meter auseinander liegen, und dorch Unterschiede von 10 Cent pro Liter hatten.

Freues Stehen mit dem Wohnmobil

Freies Stehen ist in Griechenland nicht erlaubt. Sicher ist sicher und so sollte man auf die zahlreich vorhandenen Campingplätze ausweichen. Andere Camper berichteten uns aber, dass es in der Nebensaison nicht so eng gesehen wird.

Was allerdings ein problem ist: die Entsorgung. Legale Möglichkeiten für die Entleerung von Toilette und Abwassertank sind wirklich schwer zu finden. V+E-Einrichtungen, wie man sie auf westeuropäischen Stellplätzen oder an Autobahnen findet, sind in Griechenland Terra Incognita.

Immer ein großes Problem in Griechenland: der Müll

Für uns ein großer Minuspunkt sind die allgegenwärtigen wilden Mülldeponien. Wirklich jeder Parkplatz am Strassenrand ist zugemüllt. Wenn Papierkörbe vorhanden sind quellen sie über – meist wird aber sowieso Mutter Natur benutzt. Egal ob am Strassenrand oder am Strand, der Müll ist überall Gast. Es ist schon erschreckend wie wenig die Griechen darauf achten. Als Reisender muss man es so hinnehmen, auch wenn man nur den Kopf darüber schütteln kann.

Leckeres, greichisches Essen

Wer sich selbst versorgen möchte, findet in vielen kleinen Supermärkten das Nötigste. Das Angebot lässt oft zu wünschen übrig und wird zudem recht lieblos präsentiert. Statt frischer Ware gibt es oft nur Tiefkühlprodukte. Nur in den großen Städten ist das Angebot entsprechend den westlichen Standarts. Als Alternative können wir die zahlreich vertretenen Lidl-Märkte empfehlen, die häufig an den Ein- bzw. Ausfahrtstraßen der größeren ortschaften zu finden sind.

Wer es mit dem Kochen jedoch nicht so hat, kann jederzeit Essen gehen, was zudem in Griechenland eine recht preiswerte Angelegenheit ist. 2 Vorspeisen, 2 Hauptgerichte, eine Karaffe Wein und eine Flasche Wasser kosten in der Regel zwischen 20 und 25 €.

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Kreta

Mrz 24, 15 Kreta

Wanderausrüstung für Kreta

Ob nun auf Kreta, anderen griechischen Inseln oder Bergtouren in warmen Regionen, die Wanderausrüstung und mitzuführende Hilfsmittel sind ie gleichen Hinweise zu beachten.

Die Berge Kreta´s sind teilweise sehr rau und zerklüftet und besonders wenn es durch die Schluchten mit den teilweise feuchten Böden oder Gesteinen geht, braucht es eine gute und solide Ausrüstung.

Fast über das ganze Jahr gibt es auf Kreta starke Sonneneinstrahlung und die viele Stunden andauernden Wanderungen ohne die Möglichkeit der Einkehr, erfordern stets eine gute Vorbereitung und das Mitführen von Wasser, Essen, Sonnenschutz und entsprechenden Karten.

Reisetipps für Bergwandern auf Kreta

Wanderschuhe und Strümpfe

Die Wege in Kreta´s Bergen sind zumeist gut sichtbar und begehbar, doch trotzdem sind gute und feste Wanderschuhe unabdingbar. Leider sieht man jedoch immernoch viele Touristen, die auf Sandahlen unterwegs sind. Oft will man nur einen kurzen Ausflug in die nahe Umgebung machen, dann noch die nächste Schlucht erkunden und schon erhöht sich die Gefahr eines Fehltritts. Also achten Sie bitte auf festes und möglichst schon eingelaufenes Schuhwerk. Die Sohle sollte fest sein und das Profil für Wanderungen auch auf feuchtem Gestein geeignet sein.

Was oft unterschätzt wird sind passende Socken oder Strümpfe. Blasen enstehen zumeist nicht durch das Schuhwerk, sondern durch reibende Strümpfe. Wenn dann gar die Socken rutschen oder eine Naht scheuert, vergrößert sich die Qual zusätzlich und im schlimmsten Fall muss die Wanderung abgebrochen werden.

Tipps für Wanderungen auf Kreta

Der Rucksack

Ein gut zu tragender und fest sitzernder Rucksack sollte nicht unterschätzt werden. Er sollte stabil, gut gepolstert und schnellen Zugriff auf oft gebrauchte Dinge wie Wasserflasche und Fotoapperat erlauben. Im Fachhandel gibt es eine große Auswahl an guten, geeigneten Rucksäcken. Hier sollte nicht am falschen Ende gespart werden.

Kopfbedeckung und Sonnenschutz

Wer schon einmal eine längere Wanderung in Südeuropa gemacht hat, wird um die Wichtigkeit einer geeigneten Kopfbedeckung wissen. Ein Sonnenschutz ist unbedingte Voraussetzung für eine Wandertour auf Kreta. Dies gilt für das ganze Jahr, aber natürlich insbesondere für die Sommermonate. Ohne Sonnenschutz ist die Gefahr eines Sonnenbrandes oder Sonnenstichs in allen Höhenlagen auf Kreta sehr hoch. Benutzen Sie Sonnenschutzmittel mit einem möglichst hohem Lichtschutzfaktor und tragen Sie es auf längeren Wanderungen häufiger auf.

Gute Dienste leistet ein Hut oder Cap, evtl auch mit Nackenschutz, und sollte nicht zu klein oder eng gewählt werden. Achten Sie auf helle Farben, um ein starkes Erhitzen zu vermeiden.

Ebenso sollte eine Sonnenbrille mitgenommen werden, um die Augen vor allzu hellem Sonnenlicht, Staub und Ästen zu schützen.

In Kretas Bergen

Wasser und Nahrung

Ein unbedingtes MUSS: Sie werden Wasser brauchen! Die Hitze und körperlichen Anstrengungen der Wanderungen auf Kreta lassen den Wasserbedarf des Körpers sehr in die Höhe schnellen. Zwar gibt es immer mal wieder Bäche und Einkehrmöglichkeiten, sie sind aber rar gesäht und man sollte sich nicht darauf verlassen.

Warme Kleidung – trotz Hitze

Wenn man bei 30 Grad unten im Tal steht, mag man es kaum glauben, aber oben auf den Bergen kann es empfindlich kühl und windig sein. Warme Kleidung, ein Pullover, sollte daher im Rucksack liegen. Alternative ist sonst eine Unterkühlung mit grippalen Effekten und evtl. einem Ende des Wanderurlaubs.

Handy

Heutzutage hat fast jeder ein Handy und auch wenn Sie die Ruhe beim Wandern suchen, sollte ein Handy unbedingt mit dabei sein. Im Notfall können Sie so schnelle Hilfe holen. Achten Sie darauf, die örtlichen Rufnummern von Bergrettungsdienst und Polizei zu Beginn des Wanderurlaubs gleich abspeichern.

Geniessen Sie die Wildheit Kreta´s

Navigation und Kartenmaterial

Eine Wanderung sollte geplant sein. Entsprechende Reiseführer oder Wanderführer helfen bei der richtigen Vorbereitung und liefern wertvolles Kartenmaterial. Wichtig ist aber auch eine reale Einschätzung der eigenen Leistungsfähigkeit an Hand von Karten,  Höhenprofilen und Vergleichsdaten anderer Wanderer.

Eine gute Wanderkarte von Kreta sollte unbedingt zu Ihrer Ausrüstung gehören. Der Maßstab der Wanderkarte sollte so gewählt sein, um sich auch im unwegsamen Gelände an bestimmten markanten Punkten auf Karte und im Gelände orientieren zu können.

Die moderne Variante sind tragbare Navigationsgeräte oder Apps für das Handy. Sollte jedoch der Akku leer sein oder der GPS-Empfang schwach sein, wird eine Wanderkarte Ihnen gute Dienste leisten.

Taschenlampe

Gerade im Frühjahr oder Herbst kann schnell die Dunkelheit hereinbrechen. Hier kann eine Taschenlampe ein wichtiger Helfer sein und gehört deshalb zur Ausrüstung. Des Weiteren kann die Taschenlampe auch als Signalgerät eingesetzt werden, um Kontakt mit potentiellen Helfern aufzunehmen.

In den Bergen Kreta´s

 


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Provence

Jan 28, 15 Provence

Eines Vorweg: alles was über die Provence gesagt wird, das stimmt! Egal wo man hinkommt, die Farben sind kräftig, das Licht ist malerisch, im Sommer duftet es überall nach Blumen und Kräutern und die Marktplätze sehen aus wie im Reisekatalog. Bisher hatten wir nur Berichte gehört und so hatten wir beschlossen die Provence mit eigenen Augen zu sehen und ein Stück Frankreich zu erkunden.

Mit dem Flugzeug sind wir bis nach Marseille gekommen und haben uns dort einen Mietwagen genommen. Einen richtigen Plan hatten wir nicht – wir wollten uns einfach treiben lassen und dort bleiben wo es uns gefällt. Aus unserer Reiseerfahrung können wir sagen, dass das ein Fehler war. In der Provence ist es überall schön und es ist besser sich schon vorher eine Route festzulegen und dementsprechend auch Hotels zu reservieren.

Aix en Provence - Reiseberichte aus Frankreich

Vom Flughafen sind wir direkt nach Aix en Provence gefahren, dass du nur 20 Minuten vom Flughafen Marseille entfernt liegt und nicht zu Unrecht seit Jahren als lebenswerteste Stadt in Frankreich gilt. Die Altstadt ist ein gemälde aus warmen Pastelltönen und eigentlich viel zu schön um wahr zu sein. Unser Hotel in Aix en Provence ist gut und günstig, liegt inmitten der historischen Altstadt in einem Haus aus dem 18.Jahrhundert.

Am nächsten Morgen nehmen wir nicht wie gewohnt das Frühstück im Hotel ein, sondern machen uns auf den Weg zum Marktplatz. Schon von Weitem hört und riecht man den Trubel – ein wahrer Augenschmaus. Es gibt nicht nur wie üblich Früchte, Käse und Wurst, sondern auch vielerlei Hausgemachtes und nette Cafès rund um den Marktplatz, in denen man le petit dejeuner einnehmen kann. Hier sind wir im Urlaub angekommen, hier geniesst man, hier lässt man sich Zeit – so sieht also französische Lebensweise aus.

Roussillon in der Provence

Weiter geht es dann nach Roussillon, dass etwa 1,5 Fahrstunden entfernt liegt. Mit seinen nur 1300 Einwohnern ist es zwar recht klein, gehört aber ohne Zweifel zu den schönsten Dörfern in Frankreich. Gerade im Sonnenschein erstrahlt das Dorf schon von weitem in vielen verschiedenen Ockertönen und sieht aus wie gemalt. Über viele Jahrhunderte wurde hier Ocker in höchster Qualität abgebaut und verarbeitet und die Menschen kamen dadurch zu einigem Wohlstand. Bergwerke haben in der Region ihre Spuren hinterlassen und auch heute können wir empfehlen, möglichst auf weiße Kleidung zu verzichten.

Wir erkunden das Dörfchen, lassen uns von den Farben verzaubern und fahren später weiter ins mittelalterliche Dörfchen Gordes, wo wir die nächsten zwei Tage wohnen werden. In einem alten renovierten Bauernhof finden wir ein wunderschönes Plätzchen – die Gastgeber wissen wie sie Reisende verwöhnen können. Überall ist es hübsch dekoriert, die Zimmer sind geschmackvoll eingerichtet, es gibt einen Pool direkt vor der Tür und das Essen ist einfach nur lecker. Hier wird sogar das Brot selbst gebacken – einfach nur bezaubernd.

Abends schlendern wir durch den Ort und essen im "Le Clos de Gustave". Bei sehr schönem Wetter sitzen wir im Garten unter den Olivenbäumen und lassen uns von der Provenzalischen Küche verwöhnen. Es wird an langen Tischen gegessen und man sollte etwas zeit einplanen, da hier alles frisch zubereitet wird. Aber wenn man nicht im Urlaub Zeit hat, wann dann? Insgesamt ist es eine tolle Atmosühäre und es lohnt sich einfach hier mal vorbei zu schauen.

Avignon in der Provence

Nur eine knappe Stunden mit dem Auto entfernt liegt Avignon, berühmt für seine Päpste und vor allem durch seine intakte, mittelalterliche Struktur. Nicht ganz zu Unrecht wird Avignon als Perle der Provence bezeichnet. Besonders die Pont d´ Avignon ist in vielen Liedern besungen und die weltbekannte Mireille Mathieu wurde hier geboren.

Für Gaumenfreunde ein kleiner Geheimtipp: das Au Tout Petit liegt mitten in der Stadt und doch abseits der großen Touristenströme. Auf der Karte sind besonders ausgefallene Kreationen zu finden, die liebevoll und aufwändig auf den Tisch serviert werden. Die Preise sind für französische Verhältnisse unverschämt niedrig und der Koch ein echter Könner. Reservieren Sie jedoch vor!

Das Amphitheater in Arles

Unsere letzte Station ist Arles, dem bevorzugten Ort von Van Gogh, Picasso und Gaugin. Irgendwas werden sie sich schon dabei gedacht haben, denn die Stadt ist einfach nur wunderschön. Nicht umsonst stehen viele der antiken und romanischen Denkmäler der Stadt seit 1981 auf der UNSESCO-List des Weltkulturerbe. Unser Tipp: ganz viel zeit einplanen.

Essen wie Gott in Frankreich - Arles

Unser Hotel in Arles ist in einem gepflegten Park gelegen und bis ins Detail liebevoll reniviert. Der alte Landsitz ist herrlich zum entspannen und die Gäste werden vom Hausherrn höchstpersönlich versorgt. Im Sommer unter den Bäumen zu frühstücken ist ein Traum. Ansonsten bietet es sich hervorragend an, um schnell in der Stadt zu sein und von dort die Sehenswürdigkeiten zu erkunden.

Für Arles sollte man sich ruhig etwas Zeit nehmen und gerade Geschichts-Interessierte werden voll auf ihre Kosten kommen.Zu erwöhnen sind aber auch die vielen kleinen Restaurants in den Gässchen, in denen Gäste die Klassiker der Provence serviert bekommen.

Urlaubsberichte aus der Provence

Zwei Tage nehmen wir uns Zeit für die Stadt und müssen uns dann leider schon wieder auf den Rückweg machen. Die Provence hat uns gefangen und wir nehmen uns vor später wieder zu kommen und unsere Erfahrungen zu vertiefen.


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Die Toskana

Okt 14, 14 Die Toskana

Unser Ziel ist die Toskana, doch dieses Mal ziehen wir es vor, mit dem Flugzeug die Reisezeit deutlich zu verkürzen. Von Deutschland aus ist Pisa sehr gut erreichbar und so landen wir auf dem Aeroporto Galileo Galilei. Stilecht haben wir von zu Hause aus schon einen Fiat 500 bei der Autoreservierung vorgebucht und nach dem üblichen Papierkram kann es losgehen. Pisa, dass außer dem schiefen Turm wenig Attraktives zu bieten hat, liegt bald hinter uns und es geht etwa eine Stunde weiter östlich. Dort, in den toskanischen bergen, wo Landschaft, Häuser, Menschen und Essen wie auf einer Postkarte aussehen liegt San Miniato, das Herz der weißen Trüffel.

Der französische Philosoph Brillat Savarin schrieb einst: "Der Trüffel macht Frauen zärtlicher und Männer liebenswürdiger." Wir sind gespannt – auf den Trüffel und auf San Miniato. Das winzig kleine Dorf mit seinen mittelalterlich anmutenden Häusern wird von einer alten Burg bekrönt. Die Uhren scheinen hier langsamer zu ticken und alles wirkt ruhig und entspannt. Unser Hotel in San Miniato ist bald gefunden. Von der Einrichtung bis zur Freundlichkeit der Italiener sind wir mehr als zufrieden.

San Miniato mit Burg

Ciro, der Besitzer unserer Herberge, empfängt uns herzlich, ein paar Brocken Englisch, aber mit Händen, Füßen und viel Charme verstehen wir uns prächtig. Die Zimmer sind praktisch und einfach eingerichtet und wir haben eine herrliche Aussicht: die Berge der Toskana, überzogen mit Wäldern, Weinbergen und Feldern und die Typressen dürfen natürlich nicht fehlen. Ciro lädt uns auch gleich zum Essen ein, doch wir vertrösten ihn – wir haben uns etwas ganz besonderes ausgesucht und fahren ins Dorf.

Unser Ziel ist das Restaurant Pepereno. Wer den nicht einfach zu findenden Eingang gesehen hat, gelangt über eine Treppe in ein hell und modern eingerichtetes Kellergewölbe. Umso überraschter sind wir, welchen Ausblick wir haben. Fast alle Häuserrückseiten von San Miniato sind an den Hang gebaut, so das man nach hinten einen phantastischen Blick in die umliegenden Täler hat. Als Reisetipp können wir empfehlen: wer im Sommer kommt, unbedingt einen Tisch hinten oder auf der Terrasse reservieren lassen.

Nach der Vorspeise wählen wir aus der Karte aus. Wir entscheiden uns für das zarte Angus-Carpaccio mit weißen Trüffeln und werden nicht enttäuscht. Elegant, fein geschnitten und köstlich zubereitet ist es das beste Carpaccio, das wir je gegessen haben. Danach gibt es hausgemachte Pasta, natürlich wieder mit Trüffeln. Ein Genuss, mehr braucht man nicht sagen. Obwohl wir schon satt sind, nehmen wir noch die Fagioli, eine Spezialität der Toskana. Die weißen Bohnen werden mit Trüffeln serviert und dazu gibt es einen leckeren Vin Santo. Wir sind begeistert vom Pepereno. Spät abends geht es dann in unsere Herberge zurück und wir fallen totmüde ins Bett.

Weiße Trüffel der Toskana

Nach dem üppigen Frühstück machen wir uns wieder auf den Weg. Mit dem Auto brauchen wir nicht lang und schon kurz hinter San Miniato wartet auf uns ein Mann mit Hund – es geht auf Trüffelsuche. Ciro hat seinen alten Freund Enzo gefragt, ob er uns Il Tedesci die Trüffelsuche erklären würde. Die Vorfreude ist riesengroß – so stilecht Trüffel suchen. Italienisch-Kenntnisse sind angebracht um ein paar interessante Hintergründe zu erfahren. Im Eichenwald angekommen erzählt uns Enzo, dass die Saison trocken war – und es kaum Trüffel gab. Doch wie auf Bestellung bringt uns seine Hündin Gianni, zuvor versteckte Trüffel aus dem Gebüsch. Der weiße Trüffel aus San Miniato ist in der ganzen Welt bekannt. Der größte jemals gefundene Trüffel hier wog stolze 2520 Gramm. Die Ausbeute der Saison kommt bei weitem nicht heran, aber Enzo erzählt uns viele unterhaltsame Anekdoten und so geht der Vormittag viel zu schnell rum.

Der Weiße Trüffel von San Miniato

Uns knurrt so langsam der Magen. Wir setzen uns in den Fiat und fahren die Landstrasse weiter hinab ins Tal. Da entdecken wir ein schmuckes Restaurant, das Il Convio. Auf dem ersten Blick sieht es eher nach einem Touristenlokal aus, doch nach uns nach füllt sich der laden mit einheimischen Familien und uns umschwirrt italienisches Geschnatter in allen Lautstärken uns Ausprägungen. Die Vorspeise zeigt uns alles was die Toskana zu bieten hat: eingelegtes Gemüse, knusprige Bruschetta, Wurst, Schinken, Trüffelcreme und Pilze – es ist herrlich lecker. Wir bestellen usn wieder die Trüffelpasta, denn wenn wir schon einmal hier sind, wollen wir den Genuss auch voll auskosten.

Die Weinberge der Toskana

Weiter ging es dann in unserem Fiat – nach Balconovese, einem kleinen Bergdörfchen, von dem Enzo uns erzählt hatte und dem dort stattfindenen Trüffelfest. Die Zufahrt ins Dorf war schon für Autos gesperrt, also blieb uns nur den Rest der Strecke per Fuß zurückzulegen. Oben angekommen wähnen wir usn in einem alten, italienischen Film. Der kleine Dorfplatz war mit ein paar Zelten und einer Bühne zugebaut. Eine nicht mehr ganz so junge Band spielte auf und zwei in die Jahre gekommene Dorfschönheiten sangen und schangen die Hüften. Dazu verkauften ein paar italienische Mamas alles was der Ofen hergab. Selten haben wir so leckeren Kuchen gegessen wie auf der winzigen Dorfstrasse von Balconovese.

Enge Gassen in einem toskanischen Dorf

Zum Abend hat uns Ciro ein kleines Ristorante im Dorf empfohlen. Anfangs waren wir etwas skeptisch, dass Essen hat uns aber völlig überzeugt. Fiori di Zucca, hausgemachte Pasta und zartes Bistecca tagliata sind ein wahrer Gaumenschmauss. Zum Abschluß überredet uns der Chef noch zum Dessert – ein viel zu saftiger, viel zu leckerer Kuchen. Auf die Waage werden wir uns in nächster Zeit nicht stellen dürfen. der Chef sprach übrigens ein sehr gutes Deutsch. Als Gastarbeiter kam er in den 60-er Jahren nach Deutschland und ist erst vor wenigen Jahren wieder zurück in die alte Heimat. Bei einem schönen Glas Wein reden wir bis tief in die Nacht bevor es in unser Hotel geht.

Am nächsten Morgen müssen wir früh auschecken. Wir bedanken uns bei Ciro für seine Hilfe und setzen uns mit wehmütigem Herz in den Fiat. Auf der Rückfahrt zum Flughafen geniessen wir noch einmal diese herrliche Landschaft. So stellen wir uns Italien vor und San Miniato ist auf jeden fall ein lohnenswertes Reiseziel.

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