Karneval in Venedig

Jan 05, 17 Karneval in Venedig

Nicht nur in Deutschland hat der Karneval eine besondere Bedeutung und Tradition – auch in Italien gibt man sich der 5.Jahreszeit hin und geniesst das närrische Treiben. Weit über die Landesgrenzen hinaus bekannt ist der Karneval in Venedig.

In den Geschäften und Souvenirläden der Stadt ist der Karneval über das gesamte Jahr präsent – in Form der berühmten Venezianischen Masken, die es dort in vielen Formen, Farben und Ausführungen zu kaufen gibt. Welcher Erstbesucher der Lagunenstadt verlässt sie wohl, ohne nicht eine der Masken gekauft zu haben.

Urlaub in Europa - Venedig

Außerhalb der Karnevalszeit sieht man aber kaum jemanden auf den Straßen von Venedig, der diese Masken zur Schau trägt.

Aber gerade diese kunstvollen und handwerklich hervorragend erstellten Masken machen den venezianischen Karneval zu einem der schönsten und interessantesten weltweit. Komplettiert wird die Maskenpracht durch ein venezianisches Kostüm, bei dessen Erstellung und Auswahl der Phantasie und Kreativität der Schneider und Träger keine Grenzen gesetzt sind.

Städtereisen - Venedig

Die Karnevalstage in Venedig bringen noch mehr Touristen in die Stadt, als ohnehin schon in den Saisonzeiten in Venedig weilen. Auf den bekannten Plätzen und Straßen der Stadt feiern, tanzen und singen kostümierte Menschen.

An den Tagen zwischen dem 18. – 28. Februar 2017 findet der Karneval in Venedig statt. Einen Besuch in der Karnevalszeit sollte man jedoch eher langfristig planen. Es ist mittlerweile fast unmöglich, auf die letzte Minute ein einigermaßen bezahlbares Hotel in oder um Venedig zu bekommen. Zu begehrt ist die Teilnahme an diesem außergewöhnlichen Ereignis.

Auch wenn eine Städtereise nach Venedig relativ teuer ist, wird es doch ein einmaliges Erlebnis sein. Die Lagunenstadt hat, nicht nur zur Karnevalszeit, ihren ganz besonderen Charme und verzaubert wirklich jeden Besucher. Verbinden Sie Ihren Urlaub in Italien mit einem Abstecher nach Venedig, es lohnt sich.

Wer mehr über das Programm und Events des Karneval 2017 erfahren möchte, kann sich hier informieren.

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Meran

Jan 21, 16 Meran

Die Süd-Tiroler Alpen gehören zu dem Schönsten was die Alpen dem Wanderer zu bieten haben. Meran 2000 ist nicht nur ein aufregendes Skigebiet, sondern auch über das ganze Jahr ein echtes Wanderparadies. Als Ausgangspunkt eignen sich ein paar tolle Hotels in Meran, die nach getaner Arbeit Entspannung und Genuss versprechen. Bei unserer Wanderung geht es auf gut ausgebauten Wegen von der Talstation der Falzleben-Gondelbahn hinauf zur Bergstation, wo man im Berggasthof Piffinger Köpfl eine verdiente Rast einlegen kann.

Reiseinformationen zu den Süd-Tiroler Alpen

Diese (Schneeschuh-)Wanderung eignet sich perfekt für alle Wanderer, die das erste Mal mit Schneeschuhen unterwegs sind. Für die 300 Höhenmeter hinauf zur Falzleben-Bergstation benötigt man nur rund eine Stunde, der Anstieg ist durchweg moderat. Wer sich dann doch noch nicht so recht an den Abstieg traut oder Probleme mit seinen Schneeschuhen hat, kann zur Not auch in die Gondelbahn einsteigen und sich wieder zur Talstation fahren lassen. Alternativ lässt sich die Wanderung im Regelfall auch im Winter mit festen Bergschuhen machen und im Sommer kann man natürlich auch auf Piffinger Köpfl wandern.

Ski-Wanderung in Italienischen Alpen

Die Wanderung startet direkt an der Talstation der Falzleben-Bahn. Hier folgt man dem Wanderweg, der genau zwischen der Skipiste (rechts vom Wanderweg) und der Rodelbahn (links vom Wanderweg) liegt. Von diesem Weg hat man immer wieder herrliche Ausblicke auf die umliegenden Berge. Nachdem man ein paar Minuten gwandert ist, muss man die Skipiste überqueren, diese befindet sich nun links vom Wanderweg. Es geht jetzt ein paar Meter an der Skipiste entlang (hier muss man wirklich ganz am Rand gehen) dann verschwindet der Wanderweg in einem kleinen Waldstück.

Reiseempfehlung Ski-Wanderung Meran

Rast auf der Zuegghütte

Nach etwa einer Viertelstunde der Wanderung geht rechts ein weiterer Wanderweg weg. Hier biegt man nicht ab, sondern geht geradeaus weiter. Zehn bis fünfzehn Minuten später erreicht man dann die Zuegghütte, die auf der linken Seite liegt. Auch wenn es eigentlich zu früh für eine Rast ist: Ein kurzer Abstecher lohnt sich auf jeden Fall, denn von der großen Sonnenterrasse hat man eine herrliche Aussicht auf die Berge und die Skipisten. Besonders der Blick nach oben lohnt sich, denn von dort führt eine steile Piste nach unten.

Vor der Zuegghütte muss man die Piste erneut überqueren, danach biegt man links ab, folgt also dem Weg bergauf und überquert noch einmal den Ski-Hang. Nun hält man sich rechts und folgt dem Wanderweg 14, der in den Wald hinein führt. Kurz darauf kommt man an dem Alpin Bob (Sommer- und Winterrodelbahn) vorbei und kreuzt wenig später erneut eine Skipiste. Auf der anderen Seite geht es dann links weiter, man folgt dem Wanderweg Nummer 18. Wenige Minuten später kreuzt man erneut eine Skipiste und kurz darauf folgt man der links abbiegenden Treppe, die einen hinauf zum Berggasthof Piffinger Köpfl bringt.

Berggasthof Piffinger Köpfl

Oben angekommen, darf man sich auf einen grandiosen Panoramablick freuen. Von hier hat man nämlich freie Sicht auf die Dolomiten, die Brentagruppe, das Ortlermassiv, und das Texelgebirge. Diese Aussicht kann man besonders gut von der riesigen Sonnenterrasse des Bergasthofs genießen. Die Hütte selbst ist relativ klein und deshalb schnell überfüllt, weshalb ein Platz auf der Sonnenterrasse definitiv die bessere Wahl ist.

Direkt gegenüber des Berggasthofs liegt übrigens die Bergstation der Umlaufbahn Falzleben, die einen zur Not auch wieder zurück zum Ausgangspunkt bringen würde. Schöner ist es natürlich, wenn man zu Fuß wieder zurück wandert. Der Weg führt über den Aufstiegsweg zurück, für den Rückweg braucht man ungefähr eine dreiviertel Stunde.

 

 

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Urlaub auf Capri

Okt 13, 15 Urlaub auf Capri

Im Oktober ist Capri kaum mehr wiederzuerkennen, nur noch wenige Touristen kommen und die überfüllten Gässchen und Restaurants suchen vergeblich nach schlendernden Besuchern. Dabei kann sich die Herbstzeit auf der Insel im Golf von Neapel durchaus sehen lassen und ist für viele Kenner die schönste Saison des Jahres. Und die romantischen Hotels auf Capri warten reizvollen mit Sonderangeboten auf.

Erst dann zeigt der Himmel sein tiefes Blau, die Sonne wärmt die Temperatur auf 25 Grad auf, und das Meer ist noch warm genug um darin zu schwimmen. Die Feigen glänzen, die Oliven reifen, der Wein hängt in vollen Trauben von den Pergolen. Capri, schon seit der Antike eine Insel der Sinne, scheint im Herbst noch einmal alles zu geben.

Reiseinformationen zu Capri

Auf Capri sollte man unbedingt gut zu Fuß sein. Kein Weg führt geradeaus, aber durch die wunderschönen Buschlandschaften und Steineichenwälder bleibt jede Strecke abwechslungsreich. Von den hohen Kalkfelsen reicht der Blick bis nach Ischia, zum Festland und über die Weite des Tyrrhenische Meer. Der schönste Weg der Insel, die Via Krupp, verläuft im Zickzack von den Gärten des ersten römischen Kaisers Augustus hinunter nach Marina Piccola.

Die höchste Erhebung, der Monte Solaro mit seinen 589 Metern, ist über eine kleine Seilbahn zu erreichen. Im Herbst ist der Gipfel oft wolkenverhangen, die Temperatur dann 10 Grad niedriger als unten im Tal. Aber lässt sich die Sonne blicken, gibt es kaum einen schöneren Ort.

Blick vom Monte Solaro

Schon früh hat Capri die Großen seiner Zeit angezogen, etwa den Kaiser Tiberius der hier die heißen Sommertage verbracht hat. Seine Villa Jovis, heute leider nur noch eine Ruine, und die Villa Michele des schwedischen Arztes, Tierschützers und Schriftstellers Axel Munthe ziehen heute viele Besucher an.
 
Die größte Sehenswürdigkeit von Capri aber ist jedoch die Blaue Grotte. Die Blaue Grotte ist nur durch ein rund 1,5 Meter hohes Loch zugänglich und war in der Antike ein Nymphäum. Das es noch 65 weitere Grotten auf der Insel gibt, etwa die Grotta Meravigliosa (Wunderbare Grotte) oder die Grotta del Bove Marino (Grotte der Seekuh) ist wenigen bekannt. Einige sind vom Meer aus zu erreichen, andere über steile Treppen.

Die Blaue Grotte auf Capri

Die letzten Tage der Saison eignen sich nicht gut für Sonnenanbeter. Die Restaurants ziehen sich nach drinnen zurück, an den Stränden werden die Liegen eingesammelt, und auch die Boutiquen schließen so langsam ihre Pforten. Ende Oktober sind dies die letzten Zeichen der ausklingenden Saison und markieren den Beginn des Winters auf Capri. Nun ist es wirklich Zeit zu gehen. Und bis zum nächsten Frühjahr kehrt Ruhe ein und lässt die Bewohner durchschnaufen.

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einmalige erlebnisse

Die Toskana

Okt 14, 14 Die Toskana

Unser Ziel ist die Toskana, doch dieses Mal ziehen wir es vor, mit dem Flugzeug die Reisezeit deutlich zu verkürzen. Von Deutschland aus ist Pisa sehr gut erreichbar und so landen wir auf dem Aeroporto Galileo Galilei. Stilecht haben wir von zu Hause aus schon einen Fiat 500 bei der Autoreservierung vorgebucht und nach dem üblichen Papierkram kann es losgehen. Pisa, dass außer dem schiefen Turm wenig Attraktives zu bieten hat, liegt bald hinter uns und es geht etwa eine Stunde weiter östlich. Dort, in den toskanischen bergen, wo Landschaft, Häuser, Menschen und Essen wie auf einer Postkarte aussehen liegt San Miniato, das Herz der weißen Trüffel.

Der französische Philosoph Brillat Savarin schrieb einst: "Der Trüffel macht Frauen zärtlicher und Männer liebenswürdiger." Wir sind gespannt – auf den Trüffel und auf San Miniato. Das winzig kleine Dorf mit seinen mittelalterlich anmutenden Häusern wird von einer alten Burg bekrönt. Die Uhren scheinen hier langsamer zu ticken und alles wirkt ruhig und entspannt. Unser Hotel in San Miniato ist bald gefunden. Von der Einrichtung bis zur Freundlichkeit der Italiener sind wir mehr als zufrieden.

San Miniato mit Burg

Ciro, der Besitzer unserer Herberge, empfängt uns herzlich, ein paar Brocken Englisch, aber mit Händen, Füßen und viel Charme verstehen wir uns prächtig. Die Zimmer sind praktisch und einfach eingerichtet und wir haben eine herrliche Aussicht: die Berge der Toskana, überzogen mit Wäldern, Weinbergen und Feldern und die Typressen dürfen natürlich nicht fehlen. Ciro lädt uns auch gleich zum Essen ein, doch wir vertrösten ihn – wir haben uns etwas ganz besonderes ausgesucht und fahren ins Dorf.

Unser Ziel ist das Restaurant Pepereno. Wer den nicht einfach zu findenden Eingang gesehen hat, gelangt über eine Treppe in ein hell und modern eingerichtetes Kellergewölbe. Umso überraschter sind wir, welchen Ausblick wir haben. Fast alle Häuserrückseiten von San Miniato sind an den Hang gebaut, so das man nach hinten einen phantastischen Blick in die umliegenden Täler hat. Als Reisetipp können wir empfehlen: wer im Sommer kommt, unbedingt einen Tisch hinten oder auf der Terrasse reservieren lassen.

Nach der Vorspeise wählen wir aus der Karte aus. Wir entscheiden uns für das zarte Angus-Carpaccio mit weißen Trüffeln und werden nicht enttäuscht. Elegant, fein geschnitten und köstlich zubereitet ist es das beste Carpaccio, das wir je gegessen haben. Danach gibt es hausgemachte Pasta, natürlich wieder mit Trüffeln. Ein Genuss, mehr braucht man nicht sagen. Obwohl wir schon satt sind, nehmen wir noch die Fagioli, eine Spezialität der Toskana. Die weißen Bohnen werden mit Trüffeln serviert und dazu gibt es einen leckeren Vin Santo. Wir sind begeistert vom Pepereno. Spät abends geht es dann in unsere Herberge zurück und wir fallen totmüde ins Bett.

Weiße Trüffel der Toskana

Nach dem üppigen Frühstück machen wir uns wieder auf den Weg. Mit dem Auto brauchen wir nicht lang und schon kurz hinter San Miniato wartet auf uns ein Mann mit Hund – es geht auf Trüffelsuche. Ciro hat seinen alten Freund Enzo gefragt, ob er uns Il Tedesci die Trüffelsuche erklären würde. Die Vorfreude ist riesengroß – so stilecht Trüffel suchen. Italienisch-Kenntnisse sind angebracht um ein paar interessante Hintergründe zu erfahren. Im Eichenwald angekommen erzählt uns Enzo, dass die Saison trocken war – und es kaum Trüffel gab. Doch wie auf Bestellung bringt uns seine Hündin Gianni, zuvor versteckte Trüffel aus dem Gebüsch. Der weiße Trüffel aus San Miniato ist in der ganzen Welt bekannt. Der größte jemals gefundene Trüffel hier wog stolze 2520 Gramm. Die Ausbeute der Saison kommt bei weitem nicht heran, aber Enzo erzählt uns viele unterhaltsame Anekdoten und so geht der Vormittag viel zu schnell rum.

Der Weiße Trüffel von San Miniato

Uns knurrt so langsam der Magen. Wir setzen uns in den Fiat und fahren die Landstrasse weiter hinab ins Tal. Da entdecken wir ein schmuckes Restaurant, das Il Convio. Auf dem ersten Blick sieht es eher nach einem Touristenlokal aus, doch nach uns nach füllt sich der laden mit einheimischen Familien und uns umschwirrt italienisches Geschnatter in allen Lautstärken uns Ausprägungen. Die Vorspeise zeigt uns alles was die Toskana zu bieten hat: eingelegtes Gemüse, knusprige Bruschetta, Wurst, Schinken, Trüffelcreme und Pilze – es ist herrlich lecker. Wir bestellen usn wieder die Trüffelpasta, denn wenn wir schon einmal hier sind, wollen wir den Genuss auch voll auskosten.

Die Weinberge der Toskana

Weiter ging es dann in unserem Fiat – nach Balconovese, einem kleinen Bergdörfchen, von dem Enzo uns erzählt hatte und dem dort stattfindenen Trüffelfest. Die Zufahrt ins Dorf war schon für Autos gesperrt, also blieb uns nur den Rest der Strecke per Fuß zurückzulegen. Oben angekommen wähnen wir usn in einem alten, italienischen Film. Der kleine Dorfplatz war mit ein paar Zelten und einer Bühne zugebaut. Eine nicht mehr ganz so junge Band spielte auf und zwei in die Jahre gekommene Dorfschönheiten sangen und schangen die Hüften. Dazu verkauften ein paar italienische Mamas alles was der Ofen hergab. Selten haben wir so leckeren Kuchen gegessen wie auf der winzigen Dorfstrasse von Balconovese.

Enge Gassen in einem toskanischen Dorf

Zum Abend hat uns Ciro ein kleines Ristorante im Dorf empfohlen. Anfangs waren wir etwas skeptisch, dass Essen hat uns aber völlig überzeugt. Fiori di Zucca, hausgemachte Pasta und zartes Bistecca tagliata sind ein wahrer Gaumenschmauss. Zum Abschluß überredet uns der Chef noch zum Dessert – ein viel zu saftiger, viel zu leckerer Kuchen. Auf die Waage werden wir uns in nächster Zeit nicht stellen dürfen. der Chef sprach übrigens ein sehr gutes Deutsch. Als Gastarbeiter kam er in den 60-er Jahren nach Deutschland und ist erst vor wenigen Jahren wieder zurück in die alte Heimat. Bei einem schönen Glas Wein reden wir bis tief in die Nacht bevor es in unser Hotel geht.

Am nächsten Morgen müssen wir früh auschecken. Wir bedanken uns bei Ciro für seine Hilfe und setzen uns mit wehmütigem Herz in den Fiat. Auf der Rückfahrt zum Flughafen geniessen wir noch einmal diese herrliche Landschaft. So stellen wir uns Italien vor und San Miniato ist auf jeden fall ein lohnenswertes Reiseziel.

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Reiseziel Südtirol

Sep 09, 14 Reiseziel Südtirol

Im Norden Italien´s wird Deutsch gesprochen. Hier, an der Südseite der Alpen liegt die Provinz Südtirol, die Dank der jahrhundertelangen Zugehörigkeit zu Deutschland/Österreich mehr deutsch als italienisch geprägt ist. Trotzdem begegnet man überall dem italienischen Flair und Südtirol ist einfach ein wunderschönes Reiseziel. Im Sommer findet man angenehme Temperaturen auf Grund des mediterranen Klimas, im Winter eigenen sich die Berge hervorragend zum Skifahren. Einzigartig sind die Dolomiten, versteinerte Korallenriffe, die Bergsteiger aus der ganzen Welt anziehen und für den normalen Reisenden traumhafte Wanderwege parat halten. Urlaub in Südtirol bietet alles was das Herz begehrt: Entspannung, wunderschöne Landschaften, Kultur und jede Menge herzliche Menschen.

Reiseziel Südtirol

Die Hauptstadt der Provinz ist Bozen. Die Stadt liegt umgehen von Bergen im Tal, ist aber nach Süden hin offen. Im Sommer sorgt der warme Südwind für heiße Temperaturen. Moderne und Tradition treffen in der Stadt aufeinander. Auf der einen Seite die Altstadt mit ihren kleinen Gassen und Gässchen, dem Archäologiemuseum mit Ötzi, auf der anderen Seite schicke Boutiquen und das Nachtleben der Stadt. Für alle Urlauber die auch abends noch mal gern rausgehen, gibt es zahlreiche traditionelle Kneipen, aber auch moderne Clubs in den Kellergewölben.

Etwas weniger belebt, aber dennoch sehr reizvoll, ist das idyllische Meran. Anziehungspunkt hier ist das Schloß Trauttmannsdorf mit dem botanischen Garten, der Pflanzen aus der ganzen Welt beherbergt. Als Tagesausflug bietet sich Meran hervorragend an, denn die Stadt hat ihren ganz besonderen Reiz.

Bozener Altstadt am Abend

Um Land und Leute kennenzulernen brauchen Sie nicht Italienisch zu lernen. Die meisten Bewohner sprechen Deutsch mit Tiroler Dialekt. Nebenher sind aber auch Italienisch und Ladinisch anerkannte Sprachen.

Die Mischung aus italienischem Flair und alpiner Tradition spiegelt sich auch auf der Speisekarte wider. Ob Kaiserschmarn oder Apfelstrudel, Pizza oder Pasta, für die kulinarischen Köstlichkeiten ist gesorgt und lässt keine Wünsche übrig. Zu empfehlen ist das Törgegelen. Bei diesem traditionellen Brauch wird im Herbst der junge Wein verkostet. Dazu gibt es Gerstensuppe, Schlutzkrapfen, deftiges Surfleisch und Knödel. Als Nachspeise stehen Krapfen und Kastanien auf dem Programm. Wurde das Törggelen früher von Bauern und Weinhändlern angeboten, ist es heute eher in den Buschenschänken zu finden.

In Südtirol werden im Herbst traditionell die Kastanientage "Keschtnriggl" gefeiert. In vielen Dörfern dreht sich dann alles im die Kastanie. Der Name Keschtnriggl geht auf ein traditionelles Gerät aus geflochtenen Holzbändern zurück, mit dem die gebratenen Keschtn entschät werden.

Meran in Südtirol

Wer es gern etwas Sportlicher will nimmt das Rad. Südtirol besitzt mittlerweile ein gut ausgebautes Netz an Radwegen und schon viele Radfahrfreunde werden den besonders schönen Radweg vom Reschenpass nach Meran kennen oder zumindest davon gehört haben. Dank der Südtirolbahn und der bikemobil Card kann man wahlweise für drei oder sieben Tage landesweit Bus und Bahn nutzen und damit bequem jedes Ziel erreichen. Im Ticket enthalten ist die Miete für ein Leihfahrrad für einen Tag. Angemerkt sei aber, dass die Berge ihren Tribut fordern und das Bergtouren eher etwas für geübte Radfahrer sind.

Nutzen Sie die Möglichkeit Südtirol zu besuchen – es lohnt sich. Neben der wunderschönen Landschaft und kulinarischen Leckerreien, erwarten Sie gute geführte Hotels, die neben Wellness auch ein breites Angebot an Ausflugs- und Sportmöglichkeiten anbieten.

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