Meran

Jan 21, 16 Meran

Die Süd-Tiroler Alpen gehören zu dem Schönsten was die Alpen dem Wanderer zu bieten haben. Meran 2000 ist nicht nur ein aufregendes Skigebiet, sondern auch über das ganze Jahr ein echtes Wanderparadies. Als Ausgangspunkt eignen sich ein paar tolle Hotels in Meran, die nach getaner Arbeit Entspannung und Genuss versprechen. Bei unserer Wanderung geht es auf gut ausgebauten Wegen von der Talstation der Falzleben-Gondelbahn hinauf zur Bergstation, wo man im Berggasthof Piffinger Köpfl eine verdiente Rast einlegen kann.

Reiseinformationen zu den Süd-Tiroler Alpen

Diese (Schneeschuh-)Wanderung eignet sich perfekt für alle Wanderer, die das erste Mal mit Schneeschuhen unterwegs sind. Für die 300 Höhenmeter hinauf zur Falzleben-Bergstation benötigt man nur rund eine Stunde, der Anstieg ist durchweg moderat. Wer sich dann doch noch nicht so recht an den Abstieg traut oder Probleme mit seinen Schneeschuhen hat, kann zur Not auch in die Gondelbahn einsteigen und sich wieder zur Talstation fahren lassen. Alternativ lässt sich die Wanderung im Regelfall auch im Winter mit festen Bergschuhen machen und im Sommer kann man natürlich auch auf Piffinger Köpfl wandern.

Ski-Wanderung in Italienischen Alpen

Die Wanderung startet direkt an der Talstation der Falzleben-Bahn. Hier folgt man dem Wanderweg, der genau zwischen der Skipiste (rechts vom Wanderweg) und der Rodelbahn (links vom Wanderweg) liegt. Von diesem Weg hat man immer wieder herrliche Ausblicke auf die umliegenden Berge. Nachdem man ein paar Minuten gwandert ist, muss man die Skipiste überqueren, diese befindet sich nun links vom Wanderweg. Es geht jetzt ein paar Meter an der Skipiste entlang (hier muss man wirklich ganz am Rand gehen) dann verschwindet der Wanderweg in einem kleinen Waldstück.

Reiseempfehlung Ski-Wanderung Meran

Rast auf der Zuegghütte

Nach etwa einer Viertelstunde der Wanderung geht rechts ein weiterer Wanderweg weg. Hier biegt man nicht ab, sondern geht geradeaus weiter. Zehn bis fünfzehn Minuten später erreicht man dann die Zuegghütte, die auf der linken Seite liegt. Auch wenn es eigentlich zu früh für eine Rast ist: Ein kurzer Abstecher lohnt sich auf jeden Fall, denn von der großen Sonnenterrasse hat man eine herrliche Aussicht auf die Berge und die Skipisten. Besonders der Blick nach oben lohnt sich, denn von dort führt eine steile Piste nach unten.

Vor der Zuegghütte muss man die Piste erneut überqueren, danach biegt man links ab, folgt also dem Weg bergauf und überquert noch einmal den Ski-Hang. Nun hält man sich rechts und folgt dem Wanderweg 14, der in den Wald hinein führt. Kurz darauf kommt man an dem Alpin Bob (Sommer- und Winterrodelbahn) vorbei und kreuzt wenig später erneut eine Skipiste. Auf der anderen Seite geht es dann links weiter, man folgt dem Wanderweg Nummer 18. Wenige Minuten später kreuzt man erneut eine Skipiste und kurz darauf folgt man der links abbiegenden Treppe, die einen hinauf zum Berggasthof Piffinger Köpfl bringt.

Berggasthof Piffinger Köpfl

Oben angekommen, darf man sich auf einen grandiosen Panoramablick freuen. Von hier hat man nämlich freie Sicht auf die Dolomiten, die Brentagruppe, das Ortlermassiv, und das Texelgebirge. Diese Aussicht kann man besonders gut von der riesigen Sonnenterrasse des Bergasthofs genießen. Die Hütte selbst ist relativ klein und deshalb schnell überfüllt, weshalb ein Platz auf der Sonnenterrasse definitiv die bessere Wahl ist.

Direkt gegenüber des Berggasthofs liegt übrigens die Bergstation der Umlaufbahn Falzleben, die einen zur Not auch wieder zurück zum Ausgangspunkt bringen würde. Schöner ist es natürlich, wenn man zu Fuß wieder zurück wandert. Der Weg führt über den Aufstiegsweg zurück, für den Rückweg braucht man ungefähr eine dreiviertel Stunde.

 

 

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