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Rowy in Polen

Sep 10, 14 Rowy in Polen

Die polnische Ostseeküste hat viele lohnenswerte Reiseziele, aber Rowy ist gerade für Familien einen Urlaub wert. Die kleine Stadt in der Nähe von Ustka bietet neben traumhaften Badestränden auch zahlreiche Ausflugsziele, die bequem mit dem Auto oder dem Fahrrad zu erreichen sind.

Entlang der Europastrasse E6 geht es über gut ausgebaute Strassen bis nach Slupsk und von dort aus Richtung Ustka. Kurz vor Ustka geht es rechts ab und über enge Landstrassen erreichen wir schließlich Rowy. Das ehemals kleine Fischerdorf wurde durch zahlreiche Ferienwohnanlagen erweitert. Dank Navigationssystem finden wir unsere Ferienwohnung leicht und richten uns ein. Am Abend erkunden wir Rowy. Vorbei an der alten Kirche geht es am Hafen entlang, über eine kleine Brücke und hören schon das Meeresrauschen – die Ostsee liegt vor uns.

Strasse in Rowy

Am nächsten Morgen geht es schon früh an den Strand. Unterwegs bieten zahlreiche Stände Badeutensilien, Eis und andere Leckereien an. Der Strand ist um diese Uhrzeit noch relativ leer, doch wir beschließen noch ein Stück entlang zu laufen. Das Gefühl von Urlaub umgibt uns sofort – das Meeresrauschen, der Sand unter unseren Füßen, die Möwen – hier lässt es sich aushalten. Zu empfehlen ist das Mitbringen eines Windschutzes. So kann man sich gut gegen den Wind wappnen und sich eine eigene, kleine "Burg" bauen. Nach und nach wird der Strand voller, doch bleibt immer genug Freiraum um Beachvolleyball oder Fussball zu spielen.

Hafen von Rowy

Am Abend erkunden wir den kleinen Hafen und finden heraus, dass Ausflüge mit einem Schiff, der "Jaga", angeboten werden. Wir essen im Fischrestarant nebenan, geniessen das Flair und die entspannte Atmosphäre. Viele Familien sind hier im Urlaub und für Kinder gibt es ein zahlreiches Angebot. Eisdielen, Hoppseburgen, Tretautos und Spielhallen, ja selbst Karussell´s ziehen sich wie ein dichtes Band an der polnischen Ostseeküste entlang und bieten alles was das Kinderherz begehrt. Im Vergleich zu Deutschland´s Ostseeküste wird in Polen viel mehr an Kinder gedacht. Für einen Familienurlaub bietet sich Polen eindeutig besser an, zumal man noch deutlich an Geld sparen kann.

Naturpark bei Rowy

Am nächsten Tag geht es per Fahrrad raus in die Natur. Für wenig Geld kann man an einem der zahlreichen Ausleihstationen ein Fahrrad erhalten und es kann losgehen. Vorbei am Hafen, über die Brücke und kurz vor dem Strand geht es rechts in den Naturpark. Die Wege sind fest, die Natur wunderschön und in der Ferne ist die Ostsee zu hören. An Seen vorbei, durch idyllische Wälder ist der Leuchtturm Czolpino unser Ziel. Der letzte Anstieg ist beschwerlich, aber als wir oben auf dem Leutturm stehen, werden wir mit einem tollen Ausblick belohnt. Wir beschließen zurück die Strecke direkt am Strand zu nehmen. Unmittelbar am Wasser lässt es sich gut fahren, die Strände sind Kilometer lang leer und wir geniessen die Natur. Highlight sind die Baumstümpfe direkt am Strand, die davon künden, dass sich die Ostsee Stück für Stück mehr Raum erobert.

Ostseeküste bei Rowy

Nächstes Ausflugsziel ist am nächsten Tag Leba mit seinen weithin bekannten Wanderdünen. Mit dem Auto dauert die Fahrt etwa eine dreiviertel Stunde, ist also bequem zu erreichen. Der Weg vom Eingang des Naturparks Slowinski Park Nadarowy bis zu den Sanddünen ist etwa 5 Kilometer lang und man kann ihn wahlweise per Fuß oder per Shuttle erreichen. Wir beschließen unsere Beine zu nutzen und werden mit unberührten Wäldern und zahlreichen Tieren links und rechts der Strecke belohnt. Zwischenstation ist eine Art Museum, in dem Raketen und andere Waffen von der ehemals militärischen Nutzung künden.

Endloses Sandmeer an der Ostsee

Wir erreichen die Dünen und sind beeindruckt. Fast wüstenartig ziehen sich die Dünen entlang – und auf ihnen die Menschenketten. Gut besucht sind die Wanderdünen von Leba und es lohnt sich auch dieses Naturspektakel anzusehen. Jahr für Jahr werden durch den Wind die Sandmassen landeinwärts getrieben, verschlingen Bäume und alles was nicht fliehen kann. Gerade wenn die Sonne sich mal nicht zeigen sollte, sind die Sanddünen von Leba eine Alternative zum Strand. Ein beeindruckendes Naturschauspiel, frische Luft und interessante Eindrücke sorgen für einen gelungenen Ausflug.

Sanddünen bei Leba

Der nächste Tag gehört wieder dem Strand. Das Wetter ist herrlich mit angenehmen Temperaturen und wir sind mehr im Wasser zu finden als an Land. Am späten Nachmittag geht es dann vom Hafen aus per Schiff auf hohe See. Sich den Wind um die Nase wehen lassen, der Geruch des Salzwassers, dass gehört zu einem Ostseeurlaub dazu. Danach streifen wir durch die Strassen von Rowy, vorbei an kleinen Restaurants, Spielhallen und Einkaufsmöglichkeiten die alle Grundbedürfnisse befriedigen. Zum empfehlen ist Lody, das Softeis, dass es an zahlreichen Ständen zu kaufen gibt.

Die polnische Ostseeküste biete gerade für Familien so einige Vorteile gegenüber Deutschland. Vor allem hat man hier das Gefühl, dass Kinder willkommen sind und das man sich viel besser auf Familien eingestellt hat. Das Angebot für Kinder ist riesig und bietet zahlreiche Verlockungen. Ganz nebenher spart man viel Geld, denn die Preise sind um einiges günstiger als an der deutschen Ostsee. Die Polen sind freundlich, viele sprechen sogar Deutsch, und es herrscht eine angenehme, entspannte Urlaubsatmosphäre aller Orten.

 

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Kurztrip nach Cork

Sep 10, 14 Kurztrip nach Cork

Irland hat mehr zu bieten als Dublin und Weiden voller Schafe, Irland hat auch wunderschöne, rauhe Landschaften und mit Cork, der zweitgrößten Stadt des Landes ein lohnenswertes Reiseziel. Wir machen uns auf den Weg und per Flugzeug und Bahn sind wir nach etwa 3 Stunden im Süden Irlands angekommen. Wir machen uns gleich mal auf die Suche nach einer passenden Herberge für uns. Dank der Touristeninformation finden wir ein preiswertes Hotel im Stadtviertel Shandon, gleich neben der St. Ann`s Church. Nachdem wir uns kurz ausgeruht haben, geht es raus zum ersten kleinen Spaziergang, bei dem wir schon die Planungen für den nächsten Tag in Angriff nehmen. Zum Glück finden wir auch einen der urigen, gemütlichen Pubs, in dem wir lecker zu Abend essen.

In den Kanälen von Cork unterwegs

Am nächsten Tag machen wir uns schon früh morgens auf den Weg nach Midleton, einer kleinen Stadt östlich von Cork. Ziel ist das Jameson Heritage Centre, einer alten Brennerei die seit einigen Jahren als Museum dient. Interessierte erfahren dort alles zur Whiskeyherstellung und wir kennen jetzt den Unterschied zwischen irischem, schottischen und amerikanischem Whiskye beziehungsweise Bourbon. Eine kleine Whiskey-Verkostung darf natürlich nicht fehlen und machen uns dann beschwingt auf durch die Gassen von Midleton. Die Stadt selbst ist eher unscheinbar, doch wir wollen etwas von Land und Leuten abseits der großen Touristenattraktionen sehen. Bevor wir mit dem Bus zurück nach Cork fahren, gehen wir in einem kleinen Pub essen und hören einer örtlichen Live-Band zu, mehr Irland geht nicht.

Cork aus der Luft

Am nächsten Tag nehmen wir uns ein Mietauto. Dank der Rechtslenkung fällt die Umstellung auf den Linksverkehr leichter, ein bißchen Abenteuer ist aber trotzdem dabei. Als erstes wollen wir uns die Ma-Carthy-Burg aus dem Jahr 1446 anschauen. Da es noch früher Morgen ist, sind wir mit die ersten Touristen und weitesgehend ungestört. So können wir entspannt Burg und Park bei strahlendem Sonnenschein erkunden. Nach und nach füllt sich aber das Gelände deutlich – wer früher auftseht, bekommt bessere Fotos.

Unsere Tour geht weiter und führt über idyllische Nebenstrassen weiter nach Macroom. Auf dem Weg vom Flighafen sind wir bereits mit dem Bus durchgefahren und der Ort war uns einen kleinen Zwischenstopp wert. Zeit zum Mittagessen ist es auch und so begeben wir uns auf die Suche nach einer geeigneten Lokalität.

Die raue aber herzliche Seele Irlands

Der Nachmittag ist ausgefüllt mit dem Abfahren der Küste und einigen wirklich sehenswerten Aussichten. Zwischendruch machen wir immer wieder kleine Stopps an besonderen Sehenswürdigkeiten. Über Clonakilty geht es nach Timoleague, ein Abstecher geht nach Old Head of Kinsale und von dort aus wieder zurück nach Cork. Gerade auf diese Weise erleben wir das wahre Irland und unser Mietauto macht sich bezahlt. Da wir es abends wieder zurückgeben müssen, machen wir uns auf den Rückweg. Abends im Pub geneissen wir noch einmal die irische Seele mit ihrer Herzlichkeit. Es wird viel erzählt und gelacht bevor wir erschöpft ins Bett gehen.

Am nächsten Tag geht es dann zum Flughafen. Mit etwas Verspätung heben wir Richtung Heimat ab, aber dem Wissen, Irland später noch einmal besuchen zu wollen. Als Reiseziel ist es allemal einen Abstecher wert und mit Dublin steht noch eine der modernsten Städte Europa´s auf dem Programm, aber dazu später mehr.

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Reiseziel Südtirol

Sep 09, 14 Reiseziel Südtirol

Im Norden Italien´s wird Deutsch gesprochen. Hier, an der Südseite der Alpen liegt die Provinz Südtirol, die Dank der jahrhundertelangen Zugehörigkeit zu Deutschland/Österreich mehr deutsch als italienisch geprägt ist. Trotzdem begegnet man überall dem italienischen Flair und Südtirol ist einfach ein wunderschönes Reiseziel. Im Sommer findet man angenehme Temperaturen auf Grund des mediterranen Klimas, im Winter eigenen sich die Berge hervorragend zum Skifahren. Einzigartig sind die Dolomiten, versteinerte Korallenriffe, die Bergsteiger aus der ganzen Welt anziehen und für den normalen Reisenden traumhafte Wanderwege parat halten. Urlaub in Südtirol bietet alles was das Herz begehrt: Entspannung, wunderschöne Landschaften, Kultur und jede Menge herzliche Menschen.

Reiseziel Südtirol

Die Hauptstadt der Provinz ist Bozen. Die Stadt liegt umgehen von Bergen im Tal, ist aber nach Süden hin offen. Im Sommer sorgt der warme Südwind für heiße Temperaturen. Moderne und Tradition treffen in der Stadt aufeinander. Auf der einen Seite die Altstadt mit ihren kleinen Gassen und Gässchen, dem Archäologiemuseum mit Ötzi, auf der anderen Seite schicke Boutiquen und das Nachtleben der Stadt. Für alle Urlauber die auch abends noch mal gern rausgehen, gibt es zahlreiche traditionelle Kneipen, aber auch moderne Clubs in den Kellergewölben.

Etwas weniger belebt, aber dennoch sehr reizvoll, ist das idyllische Meran. Anziehungspunkt hier ist das Schloß Trauttmannsdorf mit dem botanischen Garten, der Pflanzen aus der ganzen Welt beherbergt. Als Tagesausflug bietet sich Meran hervorragend an, denn die Stadt hat ihren ganz besonderen Reiz.

Bozener Altstadt am Abend

Um Land und Leute kennenzulernen brauchen Sie nicht Italienisch zu lernen. Die meisten Bewohner sprechen Deutsch mit Tiroler Dialekt. Nebenher sind aber auch Italienisch und Ladinisch anerkannte Sprachen.

Die Mischung aus italienischem Flair und alpiner Tradition spiegelt sich auch auf der Speisekarte wider. Ob Kaiserschmarn oder Apfelstrudel, Pizza oder Pasta, für die kulinarischen Köstlichkeiten ist gesorgt und lässt keine Wünsche übrig. Zu empfehlen ist das Törgegelen. Bei diesem traditionellen Brauch wird im Herbst der junge Wein verkostet. Dazu gibt es Gerstensuppe, Schlutzkrapfen, deftiges Surfleisch und Knödel. Als Nachspeise stehen Krapfen und Kastanien auf dem Programm. Wurde das Törggelen früher von Bauern und Weinhändlern angeboten, ist es heute eher in den Buschenschänken zu finden.

In Südtirol werden im Herbst traditionell die Kastanientage "Keschtnriggl" gefeiert. In vielen Dörfern dreht sich dann alles im die Kastanie. Der Name Keschtnriggl geht auf ein traditionelles Gerät aus geflochtenen Holzbändern zurück, mit dem die gebratenen Keschtn entschät werden.

Meran in Südtirol

Wer es gern etwas Sportlicher will nimmt das Rad. Südtirol besitzt mittlerweile ein gut ausgebautes Netz an Radwegen und schon viele Radfahrfreunde werden den besonders schönen Radweg vom Reschenpass nach Meran kennen oder zumindest davon gehört haben. Dank der Südtirolbahn und der bikemobil Card kann man wahlweise für drei oder sieben Tage landesweit Bus und Bahn nutzen und damit bequem jedes Ziel erreichen. Im Ticket enthalten ist die Miete für ein Leihfahrrad für einen Tag. Angemerkt sei aber, dass die Berge ihren Tribut fordern und das Bergtouren eher etwas für geübte Radfahrer sind.

Nutzen Sie die Möglichkeit Südtirol zu besuchen – es lohnt sich. Neben der wunderschönen Landschaft und kulinarischen Leckerreien, erwarten Sie gute geführte Hotels, die neben Wellness auch ein breites Angebot an Ausflugs- und Sportmöglichkeiten anbieten.

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